Die Geschichte des Lützeler Carneval-Vereins 1974 e. V

Spannende Jahre mit Höhen und Tiefen

Unter Vorsitz von Hans Konrath organisierten sich die Lützeler Narren 1974 vereinsmäßig: Am 17. Mai hoben sie den Lützeler Carnevals-Verein (LCV) aus der Taufe.

Mit den Farben schwarz-orange erfreute sich der LCV regen Zulaufs und hatte schon nach einem Jahr närrische 111 Mitglieder, die Rita Ollig zur Obermöhn wählten. 

Die große Spendenbereitschaft der Mitglieder ermöglichte 1977 den Kauf einer eigenen Standarte. Im gleichen Jahr erschien erstmals ein Vereinsheft.

Dass der LCV auf dem richtigen Weg war, zeigte 1981 die Anschaffung  eines eigenen Wagens. Ein Jahr später kam es dann zum Wechsel an der Vereinsspitze: Heiner Schwärzel wurde zum ersten Vorsitzenden, Rainer Hapke zum Sitzungspräsidenten gewählt. Die beiden lenkten nun die Geschicke des Vereins. Dank ihres Einsatzes und des großen Einsatzes der Mitglieder konnte eine eigene Wagenbauhalle bezogen werden. 

Das erste "richtige", das elfjährige Jubiläum feierte der LCV 1985. Ort des Geschehens war die Lützeler Grundschule, genauer gesagt, die alte Turnhalle unter der Europabrücke, die später (2014) abgerissen wurde. 1987 baute man dort eine neue Bühne mit einer erstaunlichen Größe von 130 Quadratmetern auf.

Ein Höhepunkt der Vereinsgeschichte, war die Ehrung für den schönsten Wagen im "Zuch" 1993. Hierauf war vor allem das Wagenbauteam um Peter Böhme stolz.

Dass man sich bei LCV beondere Mühe bei der Ordensgestaltung gibt, wurdebereits  zum 22-jährigen Jubiläum 1996 demonstriert: In Buchform wurden alle bisherigen Orden mit kurzer Erläuterung "verpackt" - und damit zu einer Quelle zur Lützeler Stadtteilgeschichte.

In der Session 1988/99 hatte der LCV änlässlich seines 25-jährigen Bestehens die ehrenvolle Aufgabe, Prinz und Confluentia zu stellen  - Olav "von Feuer und Flamme" und Martina.

Auch wenn der Verein immer wieder "Eigengewächse" auf die Bühne bringen konnte, ist er in der närrischen Szene vor allem durch seine selbstlosen Helfer hinter den Kulissen bekannt geworden.

Wer erinnert sich nicht gern an die Prinzensession 2013/14 zurück, in der Narrenclub Waschem Prinz und Confluentia stellte. Mit tatkräftiger Hilfe der LCV-Aktiven wurde auf dem Koblenzer Messegelände ein riesiges Zirkuszelt aufgebaut, in denen man die Sitzungen zelebrierte. Natürlich hatte auch der LCV etwas davon. Da es die traditionelle Narrhalla nicht mehr gab, hatte man mit dem Zelt eine ideale Übergangslösung gefunden.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es ein Verein, der immer auf Interimslösungen angewiesen ist, schwer hat, an glanzvolle Zeiten anknüpfen. Im Falle des LCV kam erschwerend dazu, dass es 2014 auch keine Wagenbauhalle mehr gab. Mit eiserner Disziplin machten die Lützeler weiter. Seit 2016 können sie ihre Sitzungen in der neuen Turnhalle der Regenbogenschule feiern.

Seitdem sind die Lützeler Sitzungen mehr als Geheimtipp. Es lief sogar so gut, dass sich die Lützeler bei der AKK um eine zweite Prinzensession bewarb - und den Zuschlag erhielten. Auch die ersten Sponsoren hatten Unterstützung zugesagt.

Dennoch wurde aus der Prinzensession nichts. Die Corona-Jahre und ihre Folgen waren für den LCV ein Schlag ins Kontor. Aktuell ist Neuaufbau angesagt. Mitstreiter, die bodenständigen Karneval feiern wollen, sind herzlich willkommen!

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